Immobilien in Gera
Neugestaltung Johannisplatz
Seit dem Baubeginn am 06.12.2006 wurden auf dem Johannisplatz gemäß dem Bauablaufplan alle befestigten Flächen rückgebaut, die zur Fällung genehmigten Bäume gefällt, die komplette Oberflächenentwässerung und der gesamte Unterbau für die künftigen Pflasterflächen eingebaut.
Ständig begleitet waren diese Arbeiten der Firma Vogtländische Straßen-, Tief- & Rohleitungsbau GmbH Rodewisch von Grabungen und Untersuchungen des Thüringer Landesverwaltungsamtes für Denkmalpflege und Archäologie.
Von besonderem Interesse der Archäologen und des Bauherren Stadt Gera ist dabei das Auffinden der Grundmauern der alten Johanniskirche. Im Rahmen der Neugestaltung des Johannisplatzes soll der tatsächliche Verlauf des Kirchengrundrisses mit Leuchtbändern als scheinbare Schnitte durch die ehemaligen gotischen Kirchenfenster nachvollzogen werden.
Erste Überraschungen gab es dabei bereits im Bereich des ehemaligen Kirchenschiffes. Während sich die nördliche Begrenzungsmauer, in Richtung Elsterforum, nahezu mit den historischen Plänen deckt, befindet sich die entgegengesetzte Begrenzungsmauer weiter südlich als angenommen, so dass die Kirche in ihrer Nord-Süd-Ausdehnung breiter ist als in den historischen Plänen ausgewiesen. Gegenwärtig laufen Grabungen im Bereich des Chores, der sich im Osten auf Höhe der Burgstraße befindet.
Seit 12.02. und noch bis zum 26.02.2007 werden die Bauarbeiten eingestellt, um die planmäßige Lieferung der Natursteinmaterialien Anfang März abzuwarten. Wegen der vorherrschenden milden Witterung wurde ein Baufortschritt erreicht, der das Vorhandensein der Borde, Stufen und des Pflasters für die Weiterführung der Arbeiten voraussetzt.
Quelle: www.gera.de

